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Forschungsgemeinschaft STROM

Über uns

Unter Federführung von Prof. Dr.-Ing. Viktor Grinewitschus, Professor für Energiefragen der Immobilienwirtschaft, EBZ Business School starten der BFW Nordrhein-Westfalen und die EBZ Business School die Forschungsgemeinschaft STROM.
Die Dekarbonisierung macht Strom zum zentralen Energieträger – erzeugt z. B. durch PV-Anlagen vor Ort oder erneuerbare Energien. Neue Modelle wie gemeinschaftliche Gebäudeversorgung, Energy Sharing und flexible Stromtarife verändern den Strommarkt und eröffnen neue Chancen.

Gemeinsam wollen wir innovative Konzepte für die Stromnutzung in der Immobilienwirtschaft entwickeln und marktfähige Produkte und Dienstleistungen
erarbeiten. Machen Sie mit und gestalten Sie die Energieversorgung von morgen!

Unser Partner

Ansprechpartner

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Energiezukunft für Immobilien – gemeinsam gestalten!

Beispiele unserer Untersuchungen

  • Welche Möglichkeiten haben wohnungswirtschaftliche Unternehmen, bei der Energievermarktung zu partizipieren?

  • Wie lassen sich zeitvariable Tarife in MFH zur Senkung der Stromkosten nutzen?

  • Was ist notwendig, damit Gebäude sich für Wärmepumpen eignen?

  • Wie hoch ist das Potenzial für Lastverschiebung im Gebäude?

  • Wie lässt sich E-Mobility sinnvoll integrieren?

Ausgangssituation

Die wirtschaftliche Dekarbonisierung des Gebäudebestands stellt Immobilien- und Wohnungsbauunternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Die bisher verfolgten Strategien haben sich in der Breite als nicht finanzierbar und bis 2045 als wirtschaftlich nicht tragfähig erwiesen. Regenerativ erzeugter Strom wird daher eine zentrale Rolle bei der Dekarbonisierung einnehmen.

Private Haushalte verbrauchen heute rund 130 TWh Strom und damit etwa 30 % des gesamten Stromverbrauchs. Die Elektromobilität benötigt derzeit dagegen nur rund 1 %. Gebäude werden damit zu einem entscheidenden Baustein für die Entwicklung einer CO₂-freien Stromversorgung und für die Stabilisierung der Verteilnetze.

Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Strom aus Dachanlagen zu. Gerade auf Mehrfamilienhäusern in Ballungsräumen kann die erzeugte Energie direkt vor Ort genutzt werden und muss nicht über große Entfernungen transportiert werden. Gleichzeitig verfügen Gebäude über eine erhebliche thermische Speicherkapazität und zunehmend auch über elektrochemische Speicher.

Da sich auf Gebäuden inzwischen Strom zu sehr wirtschaftlichen Konditionen erzeugen lässt, verlagert sich der Fokus der Dekarbonisierung zunehmend auf anlagentechnische Konzepte. Dazu zählen insbesondere der großflächige Einsatz von Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen. Ein intelligentes, lokales Energiemanagement kann dabei Erzeugung und Verbrauch aufeinander abstimmen und gleichzeitig dazu beitragen, eine Überlastung der Verteilnetze zu vermeiden.

Die Dekarbonisierung des Gebäudebestands ist entscheidend, um Klimaziele wirtschaftlich zu erreichen und gleichzeitig die Energieversorgung der Zukunft zu sichern.

Unsere Ziele

Stromkosten senken

Verteilnetze entlasten

Demand-Side-Management etablieren

Transformation begleiten

Rechtliche Bedingungen optimieren

Gemeinsam Pilotprojekte durchführen

Sie möchten sich an der Forschungsgemeinschaft STROM beteiligen?