Ruhrgebiet: Wohnstandort mit Potenzial

Düsseldorf, 30.08.2022. Der Projekt- und Gebietsentwickler BPD Bouwfonds Immobilienentwicklung hat im Rahmen seiner RuhrStädteStudie die Wohnwünsche und die künftige Wohnentwicklung in den drei ausgewählten Städten Essen, Bochum und Dortmund untersucht.

Im Mittelpunkt stand die Frage, welcher Bedarf und welche Flächenpotenziale in der Region Rhein-Ruhr bestehen und welche Rolle dem Wohnungsneubau dabei zukommt.

Das BPD Büro Dortmund und die zentrale BPD-Marktforschung haben für die Regionalstudie im Zeitraum von 2020 bis 2022 zahlreiche Expertengespräche mit Akteuren aus Politik und Wirtschaft, repräsentative Befragungen von Bürgerinnen und Bürgern und Standortbesichtigungen durchgeführt. Zudem kamen die neuartigen Dialogformate des „Streetologen“ Pim van den Berg als praxisnahes Auswertungsverfahren zum Einsatz.

„Die RuhrStädteStudie ist mehr als ein klassischer Wohnungsmarktbericht. Der Fokus liegt insbesondere auf den Menschen und ihren Wohnbedürfnissen. Unser Interesse reicht über die aktuelle Wohnungsmarktentwicklung und Wanderungsbewegungen im Ruhrgebiet hinaus. Uns geht es besonders um die Identität der jeweiligen Städte und der Gesamtregion“, erläutern Joachim Siepmann und Carl Smeets, Leiter der BPD-Region West. „Mit dieser Studie möchte BPD einen Beitrag zum Diskurs um Stadtentwicklung im Ruhrgebiet leisten, mit den Akteuren der Region weiterhin im Gespräch bleiben und natürlich Ideen und Konzepte im Rahmen unserer Wohnungsbauprojekte auch umsetzen.“

Das Ruhrgebiet trifft die aktuell gefragten Wohnbedürfnisse
Insbesondere im Zuge der letzten zwei Jahre der Pandemie ist die Nachfrage nach Wohnraum im Umland von Großstädten stärker gewachsen. Bei vielen Menschen hat sich der Wunsch nach Wohnen im Grünen und mehr Wohnfläche verstärkt. Gerade im Ruhrgebiet lässt es sich grün, kleinstädtisch und vergleichsweise preiswert wohnen – und das mit dem Kultur- und Arbeitsplatzangebot einer Metropole. Darüber hinaus zeigt die Studie, dass das Einfamilienhaus hier beliebter ist als in anderen Regionen. Die Vermischung von Stadt und Landschaft im Ruhrgebiet und die weniger städtischen Wohnpräferenzen der dortigen Einwohner haben somit einen positiven Effekt auf den Wohnungsmarkt. Das trifft einen aktuellen Wohntrend und macht die Region zum spannenden Investitionsstandort für Investoren und Projektentwickler.

Ein grünes Stadtviertel, das neue Impulse setzt: ParkViertel Bochum
Auf dem ehemaligen Jahnel-Kestermann-Gelände in Bochum-Wiemelhausen tut sich was. Das rund 18.000 m² große ehemalige Industriegelände befindet sich mitten in einer heterogenen städtischen Bebauung und wurde seitens der BochumWirtschaftsentwicklung für einen Wettbewerb ausgeschrieben. Als Gewinner ging die BPD Immobilienentwicklung GmbH hervor, die ein lebendiges Quartier mit einem Mix aus Wohnen, Arbeiten und einer Kindertagesstätte vorsieht. Insgesamt bilden fünf Baukörper das neue Wohn- und Geschäftsensemble, welches sich um den aufweitenden Quartiersplatz herum einfügt. Ein einladendes Entrée an der Hunscheidtstraße bildet den Auftakt in das Quartier einzutreten.

Variable Grundrisse für Wohnungen und Gewerbe
Die Größe der Fläche ermöglicht es verschiedenen Nutzungsbedarfen gerecht zu werden. Im Bereich Wohnen bedient BPD unterschiedliche Marktsegmente, indem sowohl sozialer als auch frei finanzierter Wohnungsbau realisiert wird. Zudem entsteht ein Angebot für unterschiedliche Haushaltsgrößen, deren Grundrisse Veränderungsmaßnahmen zulassen. Ein Fazit aus der BPD RuhrStädteStudie ist ebenfalls, dass die Menschen im Ruhrgebiet auch dann noch in ihren Wohnungen bleiben möchten, wenn diese eigentlich zu groß geworden sind. Da nicht jede Wand tragend sein wird, besteht hier die Möglichkeit, Grundrisse zu einem späteren Zeitpunkt zu verändern und seinen Wohnbedürfnissen anzupassen. Auch der gewerblich zu nutzende Bereich soll so entwickelt werden, dass Interessenten die Möglichkeit gegeben wird eigene Grundrisskonzepte zu verwirklichen.

ParkViertel – der Name ist Programm
Eine hohe Freiraumqualität steht bei BPD mit an vorderster Stelle, wenn es um neue Quartiere geht. Deshalb entstehen öffentliche und halböffentliche Grünflächen im neuen ParkViertel, die als wichtige Treffpunkte innerhalb des Areals genutzt werden sollen. Zudem wird ein ausgeklügeltes Regenwassermanagement eingeführt. Mit diesen Grünräumen knüpft BPD zudem an den nahegelegenen öffentlichen Park an. Helle Fassaden und Holzelemente sorgen dafür, dass sich die Gebäude nicht zu sehr aufheizen und ein angenehmes Klima im ParkViertel vorherrscht. All diese Aspekte tragen einen Teil zum Klimaschutz bei.

 

BPD (Bouwfonds Immobilienentwicklung) ist einer der größten Projekt- und Gebietsentwickler und stark in den Niederlanden und Deutschland vertreten. In beiden Ländern hat das Unternehmen über 20 Büros. Seit Gründung im Jahr 1946 hat BPD den Bau von über 375.000 Wohnungen realisiert. Heute leben mehr als eine Million Menschen in Wohngebieten, die BPD entwickelt hat. Mit 16 Standorten in Deutschland hat BPD eine bundesweit nahezu einmalige Marktabdeckung und hat dadurch immer einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort. In Nordrhein-Westfalen ist BPD in Düsseldorf, Köln und Dortmund vertreten. Die Kompetenz im Wohnungsbau reicht von innerstädtischen und gemischt genutzten Projekten bis zu großen stadtteilbezogenen Gebietsentwicklungen. Weitere Informationen sind unter www.bpd.de abrufbar.

 

 

 

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