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BFW-Expertenforum zum Thema Wohnen im Alter


Beitragsbild Aktuelles 1
21. Juni 2024

Köln, 21.06.2024. Bis Mitte der 2030er Jahre wird in Deutschland die Zahl der Menschen im Rentenalter (ab 67 Jahren) nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um etwa 4 Mio. auf mindestens 20 Mio. steigen. Grund genug für den BFW NRW, sich zum wiederholten Male mit der aktuellen und künftigen Wohnsituation älterer und alter Menschen zu beschäftigen. Am Dienstag, 25. Juni, werden rund 70 Fachleute aus der Immobilienwirtschaft beim Expertenforum „Wohnen im Alter“ im Düsseldorfer Clayton Hotel erwartet. Eröffnet wird die Veranstaltung von Fabio Merkens, dem Fachausschuss-Vorsitzenden „Wohnen im Alter“ im BFW Landesverband NRW. Auf der Agenda stehen zehn Vorträge zum sogenannten Senior-Living, darunter Best-Practice-Beispiele aus Recklinghausen und Dortmund sowie Talkrunden. Wie weit das Ministerium das Thema auf dem Radar hat, zeigt sich bei einem Impulsvortrag von Staatssekretär Daniel Sieveke, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW.

Hintergrund: Die Zahl der ab 80-Jährigen wird noch bis Mitte der 2030er Jahre relativ stabil bleiben und zwischen 5,8 und 6,7 Mio. betragen. Die Zahl der Hochaltrigen und damit voraussichtlich auch der Pflegebedarf in Deutschland werden dadurch massiv zunehmen. „Ab Mitte der 2030er Jahre rücken die Babyboomer-Jahrgänge in die Altersgruppe der ab 80-Jährigen auf. In den 2050er und 2060er Jahren werden dann zwischen 7 und 10 Millionen hochaltrige Menschen in Deutschland leben“, zitiert BFW-Landesgeschäftsführerin Elisabeth Gendziorra aus der Studie des Bundesamtes.

Foto: Jorge Ferreiro - stock.adobe.com